Publicado terça-feira, 04 de junho de 2024
Resumo
Ziel dieser Tagung ist es, im Rahmen einer Reflexion über die Geschichte und Zukunft Europas herauszuarbeiten, inwiefern der Blick auf die Vergangenheit zu allen Zeiten das Handeln bestimmt hat. Oft wurden Verweise auf die Vergangenheit genutzt, um Konflikte zu schüren, Kriege zu rechtfertigen oder Antagonismen aufrecht zu halten. Dies ist jedoch nur ein Aspekt der historischen Realität. Dabei wird es sowohl um die Wahrnehmung der Vergangenheit in den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten gehen (vom einfachen Bürger bis zu den politisch Verantwortlichen oder anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens), als auch um die Art und Weise, wie man sich zu diesem Thema äußert oder geäußert hat (unabhängig von der Art und Weise der Kommunikation: schriftlich, bildlich und/oder akustisch) und um die historiografische Produktion, die ein bestimmtes Denken und Handeln sowohl initiieren als zu seiner Ablehnung führen kann.
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Die Universität Hamburg und die Universität Bordeaux-Montaigne, die im Jahr 2025 das zehnjährige Jubiläum des von der Deutsch-Französischen Hochschule geförderten deutsch-französischen Geschichtsstudiengangs „HamBord“ feiern, veranstalten vom 19. bis 21. Juni 2025 in der Bibliothek des Warburg-Hauses (Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg) eine internationale Tagung für Doktoranden und junge Doktoren zum epochenübergreifenden Thema „Wahrnehmung der Geschichte als Triebfeder des Handelns“ (Alte, Mittlere und Neuere Geschichte).
Präsentation
Ziel dieser Tagung ist es, im Rahmen einer Reflexion über die Geschichte und Zukunft Europas herauszuarbeiten, inwiefern der Blick auf die Vergangenheit zu allen Zeiten das Handeln bestimmt hat. Oft wurden Verweise auf die Vergangenheit genutzt, um Konflikte zu schüren, Kriege zu rechtfertigen oder Antagonismen aufrecht zu halten. Dies ist jedoch nur ein Aspekt der historischen Realität. Der ehemalige Präsident der Französischen Republik Georges Pompidou war der Meinung, dass „glückliche Menschen keine Geschichte haben“: Tatsächlich wurden die Momente, in denen die Vergangenheit genutzt wurde, um gemeinsame Projekte zu schmieden, weniger untersucht. Dieses Treffen möchte daher unter anderem auch dazu beitragen, diese Lücke zu schließen.
Dabei wird es sowohl um die Wahrnehmung der Vergangenheit in den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten gehen (vom einfachen Bürger bis zu den politisch Verantwortlichen oder anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens), als auch um die Art und Weise, wie man sich zu diesem Thema äußert oder geäußert hat (unabhängig von der Art und Weise der Kommunikation: schriftlich, bildlich und/oder akustisch) und um die historiografische Produktion, die ein bestimmtes Denken und Handeln sowohl initiieren als zu seiner Ablehnung führen kann. Ein besonderes Augenmerk wird auf Deutschland und Frankreich gelegt, dies ist jedoch keineswegs ein exklusiver Ansatz: Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich über ganz Europa und Beiträge, die eine Reflexion über die Geschichte anderer Länder integrieren, sind willkommen!
Diese Tagung zur Wahrnehmung der Geschichte als Triebfeder des Handelns widmet sich also sowohl der Benutzung der Vergangenheit (wie oder wodurch auch immer), als auch der Benutzung der Geschichte (als Schilderung der Vergangenheit) und der Historiographie (als Wissenschaft der Vergangenheit), von der Antike bis heute, gleich ob die jeweils handelnden Personen nun kriegerische oder friedliche, pragmatische oder utopische Absichten verfolgen… Es geht darum, die Entstehung Europas in seiner historischen Dimension besser zu verstehen und über seine mögliche Zukunft nachzudenken.
Vortagsvorschläge
Die Dauer der Vorträge auf Französisch, Deutsch oder Englisch beträgt 30 Minuten; im Rahmen eines speziellen Workshops für Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Hamburg und Umgebung sowie für Studierende des Studiengangs „HamBord“ werden die Teilnehmer zudem die Möglichkeit haben, ihr Forschungsthema mit einem jüngeren Publikum zu diskutieren. Die Reisekosten und die Unterbringung der Referenten werden übernommen; zu diesem Zweck werden die Veranstalter einen Förderantrag u.a. bei der Deutsch-Französischen Hochschule einreichen.
Alle, die mit einem Vortrag an der Tagung „Wahrnehmung der Geschichte als Triebfeder des Handelns“ teilnehmen möchten, sind eingeladen, folgende Unterlagen an
- philippe.depreux@uni-hamburg.de
- karine.sion-jenkis@u-bordeaux-montaigne.fr
- nicolas.patin@u-bordeaux-montaigne.fr
zu senden
bis spätestens 15. September 2024.
- Lebenslauf;
- Zusammenfassung der Dissertation (in Vorbereitung oder seit weniger als sechs Jahren abgeschlossen);
- Titel der vorgeschlagenen Kommunikation mit knapper Darstellung ihres Inhalts.
Wissenschaftliche Referenten
- Prof. Dr. Philippe Depreux: Professor für Mittelalterliche Geschichte, Universität Hamburg
- Karin Sion-Jenkis: Maître de conférences en histoire romaine, Universitè Bordeaus Montaigne
- Nicolas Patin: Maître de conferences, Universitè Bordeaus Montaigne
Categorias
- Pensamento (Categoria principal)
Locais
- Warburg-Haus - Heilwigstraße 116
Hamburgo, Alemanha (20249)
Formato do evento
Evento apenas no local
Datas
- domingo, 15 de setembro de 2024
Contactos
- Nicolas Patin
courriel : nicolas [dot] patin [at] u-bordeaux-montaigne [dot] fr - Prof. Dr. Philippe Depreux
courriel : philippe [dot] depreux [at] uni-hamburg [dot] de - Karine Sion-Jenkis
courriel : karine [dot] sion-jenkis [at] u-bordeaux-montaigne [dot] fr
Urls de referência
Fonte da informação
- Christina Nissen
courriel : sekretariat [dot] mittelalter [at] uni-hamburg [dot] de
Licença
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Para citar este anúncio
« Wahrnehmung der Geschichte als Triebfeder des Handelns », Informações diversas, Calenda, Publicado terça-feira, 04 de junho de 2024, https://doi.org/10.58079/11rgb

