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Sinnübertragung durch visuelle ikonische Sprachen

Transmission du sens par les langages iconiques visuels

Conveying Meaning through Iconic Visual Languages

Theorie, Praxis und Didaktik, ein interdisziplinärer Austausch

Théorie, pratique et didactique, un échange interdisciplinaire

Theory, Practice, and Didactics – A interdisciplinary Exchange

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Veröffentlicht am Donnerstag, 20. November 2025

Zusammenfassung

Die Tagung möchte daher aktuelle interdisziplinäre Perspektiven auf die Funktionsweise visuo-ikonischer Kommunikation zusammenführen. Diskutiert werden sollen strukturelle, kultursemiotische, soziale und technologische Bedingungen visuo-ikonischer Sprachsysteme. Der interdisziplinäre Dialog zielt darauf ab, neue theoretische und didaktische Zugänge zu Bildsprachen in Wissenschaft und Gesellschaft zu eröffnen.

Inserat

Präsentation

Visuelle Zeichen durchdringen alle Bereiche unserer Kommunikation – in Alltagspraktiken, Wissenschaft, Kunst, Technologie oder Bildung. Ob in Gebärdensprachen oder manchen Schritsprachen, in Comics, Infografiken, Protestbildern oder in Emojis gestützter Kommunikation: Ikonische Sprachsysteme ermöglicht es, komplexe Inhalte durch visuelle Ähnlichkeiten zu vermitteln, die auf kulturellen Mustern des jeweiligen medialen und sozialen Kontextes beruhen. Sie operieren dabei weder rein arbiträr noch universell verständlich, sondern sind eingebettet in spezifische Zeichenpraktiken.

Anknüpfend an eine erste, von der DFH/UFA und dem DAAD geförderte Tagung in Paris (2023), die den transdisziplinären Charakter semiotischen Denkens in Theorie und Praxis ausgelotet hat (vgl. Sähn/Schröer/Sinn 2025), möchten wir im Rahmen eines zweiten Treffens den Fokus auf visuelle ikonische Sprachen richten. Die Frage, wie Sinn durch visuelle Zeichen erzeugt, gelesen, kontextualisiert und vermittelt wird, bildet dabei den thematischen Kern der Tagung.  Wir verstehen Semiotik dabei weiterhin als transdisziplinäres Organon – als ein flexibles Instrumentarium zur Analyse und Gestaltung von Sinnbildungsprozessen in unterschiedlichsten Wissenschaften und Praxisfeldern.

Theoriegeschichtlicher Hintergrund und Motivation

Spätestens seit Peirces Dreiteilung der Zeichen in Ikon, Index und Symbol (CP 2.247ff.) gelten jene Äußerungen als ikonisch, die dem Dargestellten „in mancher Hinsicht“ ähneln (Morris 1946: 191). Diese Ähnlichkeitsannahme scheint intuitiv: Wir erwarten, dass ein abgebildetes Produkt der gelieferten Ware entspricht, ein Stadtplan das zugehörige Straßennetz adäquat widerspiegelt, ein Diagramm den Verlauf einer Entwicklung abbildet. Doch bleibt „Ähnlichkeit“ ein vager, kontingenter Begriff – wie Goodman (1976: 3) pointiert anmerkt, kann ein Bild Marlborough Castles jedem anderen Bild ähnlicher sein als der abgebildeten Burg selbst. Auch eine klare Abgrenzung ikonischer Zeichen von solchen, die mit dem Bezeichneten eine kausal-existenzielle (Index) oder konventionell etablierte Verbindung (Symbol) unterhalten, erweist sich bei genauerer Betrachtung als schwierig (vgl. auch Peirce CP 2.634).). Aufgrund des Ineinandergreifens unterschiedlicher Zeichenkategorien, wie bereits Peirce feststellen musste (EP 2.481) und Saussure (1971/1916: 100–101) implizit anmerkte, sollte Ikonizität stets graduell gedacht werden (Morris 1946: 191). Ein ikonisches Zeichen teilt mit dem von ihm Bezeichneten stets nur eine (arbiträre) Auswahl an Merkmalen, bettet sie in ein Umfeld weiterer Einheiten ein, die es von dem Bezeichneten unterscheiden, und verändert sie dabei so, dass sie nur auf einem höheren semantischen Niveau als identisch wahrgenommen werden können (Eco 1978: 153; Groupe µ 1992: 138; Morgagni/Chevelier 2012: 142 ff.). Dies hat zweierlei zur Folge:

Zum einen bedeutet es, dass Ikonizität stets als eine Kombination unterschiedlicher Einheiten verstanden werden muss, sodass sich im aufstrebenden Strukturalismus schon frühzeitig die Frage nach den Kombinationsregeln bildnerischer Sprachen stellte, sei dies im Film (Metz 1964), im Bild (Barthes 1964) oder gar im Comic (Krafft 1978). Innerhalb der allgemeinen Semiotik wurde zudem versucht, ausgehend von der Herausarbeitung allgemeingültiger Sprachcodes die Spezifika von jenen herauszuarbeiten, die ikonischen Diskursen zugrunde liegen (Hjelmslev 1971/1948; Jakobson 1966; Eco 1978; Greimas 1984; Groupe µ 1992; Morgagni/Chevalier 2012; Dondero 2020). Zeigen sich diese Ansätze zunehmend losgelöst von der im Strukturalismus häufig noch vorherrschenden, sprachanalogen Beschreibung ikonischer Systeme, gewinnt innerhalb der Linguistik die Ikonizität wiederum zunehmend an Bedeutung, während der visuellen Ikonizität insbesondere in Arbeiten zu Schrift- und Gebärdensprachen besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird (Stokoe 1960; Padden 1988; Cuxac 2000; Perniss et al. 2010).

Zum anderen führt das oben Gesagte dazu, dass Ikonizität stets situativ und kulturell gebunden ist. Einerseits besitzt jedes wahrgenommene Phänomen ein ikonisches Zeichenpotenzial, andererseits transportieren insbesondere ikonische Zeichen keine fixen Bedeutungen, sondern erzeugen Bedeutung erst im jeweiligen kulturellen und textuellen Kontext. Barthes’ Analyse mythischer Bildsemantiken (1957) oder Lotmans Modell der Semiosphäre (1990) zeigen, wie Bedeutung durch Kultur, Medien und kollektive Sinnbildungsprozesse entsteht und stets fluide bleibt. Die visuelle Kommunikation ist somit nur möglich, wenn eine semiotische Gemeinschaft über ein entsprechendes Interpretationsinventar verfügt. Sei es das Wissen über standardisierte Codes und (proto)typische Formen aus Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft – erst in den spezifischen kulturellen Lesepraktiken erschließt sich die Bedeutung nicht nur von Bildern, sondern auch von Karten oder Diagrammen (Eco 1970; Joly 2009/1993; Kress/van Leeuwen 1996; Krämer 2016; Burge 2018; Dahan-Gaida 2023). Auch neuronale Netzwerke zur Bilderkennung analysieren Beziehungen zwischen einzelnen Bildelementen und rekonstruieren daraus typisierende Strukturen – ein Verfahren, das an strukturalistische Theorien erinnert, das jedoch ebenso stark von den kulturell geprägten Trainingsdaten abhängt (LeCun et al. 1998; Krizhevsky et al. 2012; Tan/Le 2019). Die Interpretation visueller Zeichen durch Maschinen scheint somit auf denselben Selektions- und Typisierungsmechanismen zu beruhen – nur ohne kulturelles Bewusstsein.

Kultursemiotische Zugänge betonen daher: Ikonizität ist keine Eigenschaft eines Zeichens selbst, sondern das Ergebnis interpretativer Praktiken und lässt sich nicht unabhängig von Rezipient:innen, Dispositiven und Medienspezifika beschreiben. Was als ikonisch erkannt wird, hängt von individuellen Erfahrungen, kollektiven Wissensordnungen und Medienkontexten ab – sei es in der menschlichen Kommunikation, maschinellen Bildverarbeitung oder selbst in der Kommunikation zwischen unterschiedlichen Tierarten (vgl. bspw. Maran 2017: 71). Diese Einsicht macht auch den didaktischen Zugriff auf Bildsprachen produktiv: Ikonische Zeichen erleichtern nicht nur den Erwerb von Sprachzeichen (vgl. Nielsen et al. 2020), sondern ermöglichen auch komplexe Formen des Wissens- und Bedeutungstransfers (Mayer 2009; Henke 2014) – vorausgesetzt, die kulturellen und kontextuellen Voraussetzungen werden mitreflektiert.

Mit dem Forschungsprogramm eikones (z.B. Belting 2007) wurde das Bild im Zuge des sogenannten iconic turn zu einer „eigenen Darstellung von Sein analog zum Logos“, das seine Wirkmacht unabhängig von Sprache entfaltet (Boehm 2007: 29). Diese Verschiebung hin zu einer genuin bildlichen Episteme – weitergeführt etwa in Heßler/Mersch (2015) – hat die kultursemiotische und bildwissenschaftliche Diskussion entscheidend geprägt und bildet einen zentralen theoretischen Bezugspunkt für aktuelle Ansätze bilddidaktischer Forschung. (Kultur-)semiotische Ansätze, deren Potenzial jüngst für die Lehrer*innenbildung hervorgehoben wurde (Zimmermann et al. 2019), können ohne Frage auch für die didaktische Nutzung visuo-ikonischer Sprachsysteme fruchtbar gemacht werden.  

Ziel der Tagung

Die Tagung möchte aktuelle interdisziplinäre Perspektiven auf die Funktionsweise visuo-ikonischer Kommunikation zusammenführen. Diskutiert werden sollen strukturelle, kultursemiotische, soziale und technologische Bedingungen visuo-ikonischer Sprachsysteme. Der interdisziplinäre Dialog zielt darauf ab, neue theoretische und didaktische Zugänge zu Bildsprachen in Wissenschaft und Gesellschaft zu eröffnen.

Die zunehmende Bedeutung visueller Kommunikation erfordert eine vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ikonischen Zeichen in ihren vielfältigen medialen und kulturellen Kontexten. Die Tagung lädt daher (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen jeglicher Disziplinen ein, die sich mit der Struktur und Funktionsweise visuo-ikonischer Sprachsysteme beschäftigen, ihre Arbeiten zu präsentieren. Besonders willkommen sind Beiträge, die das didaktische Potenzial solcher Systeme für den schulischen und hochschulischen Unterricht thematisieren. Explizit erwünscht sind Beiträge, die Bezug auf aktuelle Bildungspläne nehmen, empirische Studien zur Wirksamkeit von visuell-ikonischen Sprachsystemen in der Lehrer*innenbildung präsentieren oder konkrete Unterrichtskonzepte für den Schul- und Hochschulbereich diskutieren.

Wir möchten gemeinsam etwa folgenden Fragen nachgehen – jeweils mit Blick auf die theoretischen, kulturellen, medialen und didaktischen Dimensionen visuo-ikonischer Sprachsysteme:

1. Semiotische und kultursemiotische Grundlagen ikonischer Sprachen

  • Welche theoretischen Modelle – etwa bei Peirce, Saussure, Morris oder Lotman – helfen, Ikonizität differenziert zu beschreiben?
  • Dondero, Maria Giulia. 2020. Les Langages de l'image. De la peinture aux Big Visual Data, Paris, Editions Hermann.
  • Inwiefern lässt sich Ikonizität nicht als feste Eigenschaft, sondern als interpretative, kulturell geprägte Relation verstehen?
  • Wie verändert sich die Bedeutung ikonischer Zeichen durch kulturelle Sehmuster, mediale Kontexte und kollektives Weltwissen?
  • Welche Rolle spielt die Semiosphäre (Lotman) für die Dynamik, Begrenzung und Übersetzung ikonischer Bedeutung in kulturellen Räumen?
  • In welchen interkulturellen Kontexten entstehen Missverständnisse oder neue Bedeutungszuweisungen visueller Zeichen?

2. Visuelle Zeichen im öffentlichen Raum: Protest, Street Art, urbane Ikonizität

  • Wie nutzen Akteur*innen in Street Art, Graffiti, visuellen Protestformen oder visuellen Kampagnen ikonische Zeichen zur Sinnproduktion?
  • Welche Codes und Bildstrategien prägen politische Bildsprache im urbanen Raum?
  • Inwiefern lassen sich visuelle Protestformen als semiotische Systeme mit spezifischen Grammatikalisierungen und Ikonizitätsstrategien begreifen?
  • Wie wirken Medientechnologien (z. B. digitale Reproduktion, soziale Netzwerke) auf die Sichtbarkeit, Zirkulation und Umcodierung solcher Zeichen?

3. Ikonizität, Multimodalität und digitale Kommunikation

  • Welche Rolle spielen Emojis, GIFs, Memes oder Filterbilder für die Bedeutungsübertragung in digitalen Räumen?
  • Wie funktioniert ikonische Kommunikation in multimodalen Formaten sozialer Medien?
  • Inwiefern unterscheiden sich visuelle Zeichenprozesse zwischen Menschen, Maschinen (z. B. KI-Bilderkennung) und nichtmenschlichen Akteuren?
  • Wie beeinflussen Algorithmen, Bilddatenbanken und Trainingssets die „semantische“ Leistung maschineller Bilderkennung?

4. Kunst, visuelle Narration und visuelle Sprachen

  • Welche artikulatorischen Prinzipien steuern die Kombination ikonischer Einheiten in Schrift- und Gebärdensprachen, in Comics, Zeichen- und Animationsfilm, Design oder bildender Kunst?
  • Wie lassen sich Medien mit unterschiedlichem Ikonizitätsgrad (z. B. abstrakte Malerei, Fotografie, Diagramm) semiotisch differenzieren?
  • Inwiefern können visuelle Narrationen als eigene Sprachsysteme mit syntagmatisch-paradigmatischen Strukturen verstanden werden?
  • Welche Rolle spielen visuelle Metaphern und Typisierungen bei der Darstellung von Wissen?

5. Didaktik ikonischer Sprachen: Bildung, Inklusion, Literacy

  • Wie kann visuelle Kommunikation den Erwerb von (Fremd-)Sprachen, Fachwissen oder Handlungskompetenzen unterstützen?
  • Welche Bedeutung hat ikonische Darstellung für inklusives Lernen und Mehrsprachigkeit?
  • Wie lässt sich visuelle Literalität im Unterricht fördern – etwa durch Comics, Piktogramme oder gestenbasierte Kommunikation?
  • Inwiefern können kultursemiotische Zugänge helfen, visuelle Zeichen in Bildungskontexten kritisch zu reflektieren?

Einreichungsvorgaben 

Abstracts sollten 300–500 Wörter (ohne Literaturangaben) umfassen. Sie sollten einen Titel, 5 Schlüsselwörter, und eine Kurzbiographie (max. 100 Wörter) enthalten. Bitte schicken Sie sie im PDF- oder Word-Format an:

  • marie.schroeer@uni-potsdam.de
  • Christian.Sinn@phsg.ch
  • saghie.sharifzadeh@sorbonne-universite.fr
  • thomas.sahn@sorbonne-universite.fr

vor dem 05 januar 2026

Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch

Zeitplan

  • Einreichfrist: 05.01.2026
  • Benachrichtigung über Annahme: 30.01.2026
  • Ort und Zeitraum der Konferenz: 01.–03. Juli 2026, Universität Potsdam

Veranstalter*innen

  • Marie Schröer (Universität Potsdam)
  • Christian Sinn (PH St. Gallen)
  • Thomas Sähn (Sorbonne Université Paris)
  • Saghie Sharifzadeh (Sorbonne Université Paris)

Moderation

  • Internationale Studierende der interdisziplinären Summer School Picture this! Visual meaning making in theory and practice an der Universität Potsdam, 29. Juni – 03. Juli 2026

Zitierte Literatur

Barthes, Roland. 1957. Mythologies. Paris, Seuil.

Barthes, Roland. 1964. Rhétorique de l’image. Communications 4, 40–51.

Belting, Hans (Hg.). 2007. Bilderfragen. Die Bildwissenschaften im Aufbruch. München, Fink.

Boehm, Gottfried. 2007. „Das Paradigma ›Bild‹. Die Tragweite der ikonischen Episteme.“ In Belting (Hg.): Bilderfragen. München, Fink, 77–82.

Burge, Tyler. 2018. „Iconic Representation: Maps, Pictures, and Perception“. In: Wuppuluri, Shyam & Dorio, Francisco Antonio (eds.), The Map and the Territory: Exploring the Foundations of Science, Thought and Reality, 79–100. New York, Springer.

Cuxac, Christian. 2000. La Langue des Signes Française (LSF). Les voies de l'iconicité. Faits de Langues 15–16. Paris, Ophrys.

Dahan-Gaida, Laurence. 2023. L’art du diagramme. Sciences, littérature, arts. L’Imaginaire du Texte. Saint-Denis, Presses universitaires de Vincennes.

Dondero, Maria Giulia. 2020. Les Langages de l'image. De la peinture aux Big Visual Data, Paris, Editions Hermann.

Eco, Umberto. 1970. „Sémiologie des messages visuels“. Communications 15, 11–51.

Eco, Umberto. 1978. „Pour une reformulation du concept de signe iconique”. Communications 29. Image(s) et culture(s), 141–191.

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Joly, Martine. 2009. Introduction à l’analyse de l’image [1993]. Paris, Armand Colin.

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Zimmermann, Amelie/Dick, Mirjam/ Knapp, Dorothe/ Seefried, Romina (Hg.). 2019. Spuren, Netze, Horizonte. Potenziale der Semiotik in der Lehrer*innenbildung, Schriften zur Kultur- und Medensemiotik (SKMS) 7. Online: https://www.kultursemiotik.com/wp-content/uploads/2020/01/SKMS_2019_7_Spuren_Netze_Horizonte.pdf [06.11.2025].

Orte

  • Am Neuen Palais 10
    Potsdam, Germany (14469)

Veranstaltungsformat

Hybridveranstaltung


Daten

  • Montag, 05. Januar 2026

Schlüsselwörter

  • Iconicité, langages visuels, sémiotique, didactique, interdisciplinarité

Kontakt

  • Saghie Sharifzadeh
    courriel : saghie [dot] sharifzadeh [at] sorbonne-universite [dot] fr
  • Marie Schröer
    courriel : marie [dot] schroeer [at] uni-potsdam [dot] de
  • Christian Sinn
    courriel : christian [dot] Sinn [at] phsg [dot] ch

Informationsquelle

  • Thomas Sähn
    courriel : thomas [dot] sahn [at] sorbonne-universite [dot] fr

Lizenz

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Zitierhinweise

« Sinnübertragung durch visuelle ikonische Sprachen », Beitragsaufruf, Calenda, Veröffentlicht am Donnerstag, 20. November 2025, https://doi.org/10.58079/156eq

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