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Humboldtsche Wissenschaft im Spannungsfeld zwischen Polen, Brasilien und Deutschland

Humboldtowska nauka między Polską, Brazylią a Niemcami

Por uma Ciência Humboldtiana entre Polônia, Brasil e Alemanha

Ein transareales Symposion

Sympozjum w ramach konceptu TransArea Studies

Um simpósio transareal

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Veröffentlicht am Dienstag, 03. November 2015 bei João Fernandes

Zusammenfassung

Die Tagung widmet sich Alexander von Humboldt sowie in einem weiten Sinne den Kontexten und Bedingungen der Humboldtschen Wissenschaft zwischen Polen, Brasilien und Deutschland. Der Name Humboldt steht hier sowohl für den gemeinsamen Gegenstand unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Arbeiten als auch für ein Modell transdisziplinär und transareal ausgerichteter Wissenschaft. Forschungskonstellationen, die sich der transarealen Herausforderung stellen, sind nicht nur auf die interkulturelle Kompetenz der einzelnen Forscherinnen und Forscher, sondern auch auf eine Zusammenarbeit von Institutionen angewiesen, die über den bilateralen Austausch hinaus geht. 

Inserat

Präsentation

Die Tagung widmet sich Alexander von Humboldt sowie in einem weiten Sinne den Kontexten und Bedingungen der Humboldtschen Wissenschaft zwischen Polen, Brasilien und Deutschland. Der Name Humboldt steht hier sowohl für den gemeinsamen Gegenstand unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Arbeiten als auch für ein Modell transdisziplinär und transareal ausgerichteter Wissenschaft. Forschungskonstellationen, die sich der transarealen Herausforderung stellen, sind nicht nur auf die interkulturelle Kompetenz der einzelnen Forscherinnen und Forscher, sondern auch auf eine Zusammenarbeit von Institutionen angewiesen, die über den bilateralen Austausch hinaus geht. Personen, Archiven und Hochschulen als Orten von Forschung und Lehre ist dabei in ihrem jeweils spezifischen Verhältnis von Kontinuität und Dynamik Rechnung zu tragen. Ausgehend von der Arbeit zu Alexander von Humboldt sollen die Produktivität und die Chancen trilateraler Zusammenarbeit, auch im erweiterten Blick auf Europa und Lateinamerika thematisiert werden. Das transareale Symposion versteht sich als Auftakt für eine künftig engere und intensivere Wissenszirkulation zwischen Polen, Brasilien und Deutschland.

Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch

Programm

09:00–09:30 BEGRÜßUNG Ottmar Ette und Julian Drews

  • 09:30–10:00 Zdzisław Pietrzyk (Biblioteka Jagiellońska): „Zur Geschichte der sogenannten Berlinka-Sammlung in der Biblioteka Jagiellońska“
  • 10:00–10:30 Piotr Tylus (Uniwersytet Jagilelloński): „Les manuscrits littéraires en français ancien (XIIIe-XVe siècles) en provenance de Berlin, à la Bibliothèque Jagellonne de Cracovie“
  • 10:30–11:00 Dominik Erdmann (Staatsbibliothek zu Berlin): „‚Ich quäle immer und Danke auch‘ – Alexander von Humboldts Briefe an Eduard Buschmann im Kontext des ‚Nachlass Alexander von Humboldt‘ der Biblioteka Jagiellońska“

11:00–11:30 Kaffeepause

  • 11:30–12:00 Żaneta Kubic (Biblioteka Jagiellońska): „Scientific interests of count Sebastian Sierakowski (1743-1824) with references to Humboldtian science“
  • 12:00–12:30 Aniela Mikołajczyk (Universität Potsdam): „Das Manuskript ‚Isle de Cube. Antilles en général‘ in der Biblioteka Jagiellońska als Vorstufe humboldtscher Publikationen“

12:30–14:00 Mittagessen

  • 14:00–14:30 Paulo Astor Soethe (Universidade Federal do Paraná): „Humboldts Ansichten der Sklaverei: Sklavenfiguren als Denkbilder literarischen Wissens“
  • 14:30–15:00 Cettina Rapisarda (Universität Potsdam): „Vulkane – Kontinuität und Wandel eines Themas bei Alexander von Humboldt. Nachlassdokumente aus der Biblioteka Jagiellońska“
  • 15:00–15:30 Izabela Drozdowska-Broering (Universidade Federal do Paraná): „Alexander von Humboldt und die polnische Wissenschaftsund Kulturwelt“

15:30–16:00 Kaffeepause

  • 16:00–16:30 Carsten Eckert (Naturkundemuseum Berlin): „Die Entdeckung von Diamanten im Ural – Kausale Vorhersage vs. selbsterfüllende Prophezeiung in Humboldts geologischem Weltbild“
  • 16:30–17:00 Izabela Drozdowska-Broering und Paulo Astor Soethe (Universidade Federal do Paraná in Curitiba): „Humboldt in Potsdam, Krakau, Curitiba: Perspektiven eines Austauschprogramms für die trilaterale Kooperation“

Orte

  • Haus 8 – Foyerräume (0.60/0.61) - Am Neuen Palais 10
    Potsdam, Germany (14469)

Daten

  • Freitag, 06. November 2015

Schlüsselwörter

  • Alexander von Humboldt, journaux de voyage, Brésil, Pologne, Allemagne

Kontakt

  • Pauline Barral
    courriel : pbarral [at] uni-potsdam [dot] de

Verweis-URLs

Informationsquelle

  • Pauline Barral
    courriel : pbarral [at] uni-potsdam [dot] de

Zitierhinweise

« Humboldtsche Wissenschaft im Spannungsfeld zwischen Polen, Brasilien und Deutschland », Fachtagung, Calenda, Veröffentlicht am Dienstag, 03. November 2015, https://calenda.org/344968

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