StartseiteFive research assistant positions for the project "Decoding Antisemitsm"

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Veröffentlicht am Mittwoch, 30. September 2020 bei Elsa Zotian

Zusammenfassung

For a 3-year research project on anti-semitic hate speech and hate images on the internet, research assistants are wanted. A qual­it­at­ive lin­guistic con­tent ana­lysis of social media com­ments and analysis of image mater­ial and text-image rela­tion­ships related to anti­semitic con­tent is planned. In addi­tion, quant­it­at­ive lin­guistic meth­ods will also be applied to the social media cor­pus. For the coun­try teams we are seek­ing two doc­toral stu­dents for the Eng­lish lan­guage area, two for the French lan­guage area and one for the Ger­man lan­guage area.

Inserat

Präsentation

Das 1982 gegrün­dete Zen­trum für Anti­se­mi­tis­mus­for­schung (ZfA) der TU Ber­lin zählt zu den welt­weit bedeu­tends­ten Ein­rich­tun­gen sei­ner Art. Im Mit­tel­punkt sei­ner Arbeit steht die inter­dis­zi­pli­näre Grund­la­gen­for­schung zum Anti­se­mi­tis­mus in sei­nen viel­fäl­ti­gen Ursa­chen, Erschei­nungs­for­men und Aus­wir­kun­gen in Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart, doch wird diese seit jeher um benach­barte The­men­fel­der erwei­tert. 2020 wird am ZfA das Pro­jekt „Iden­ti­fy­ing the Real Dimen­sion of Anti­se­mi­tism 2.0 in Europe“ zur Ana­lyse von anti­se­mi­ti­schen Sprach­ge­brauchs- und Bild­mus­tern im Inter­net anlau­fen, in des­sen Rah­men diese Stel­len besetzt wer­den sol­len. Zu die­sem Zweck wer­den drei Län­der­teams gebil­det: zu Deutsch­land, Groß­bri­tan­nien und Frank­reich.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung

In die­sem drei­jäh­ri­gen Pilot­pro­jekt wer­den wir in einem inter­na­tio­na­len For­scher*innen­team anti­se­mi­ti­schen Sprach- und Bild­ge­brauch auf News-Web­sei­ten und Social Media-Platt­for­men des poli­ti­schen Main­streams in drei euro­päi­schen Län­dern (Deutsch­land, Groß­bri­tan­nien und Frank­reich) unter­su­chen.

Zuerst wird der Unter­su­chungs­ge­gen­stand im Detail ana­ly­siert (qua­li­ta­tive Inhalts­ana­ly­sen basie­rend auf prag­ma­lin­gu­is­ti­schen, dis­kurs- und bild­ana­ly­ti­schen Kate­go­rien). In die­sem Schritt wer­den sowohl expli­zite sowie auch und beson­ders impli­zite Sprach­ge­brauchs­mus­ter berück­sich­tigt (Wort­spiele, Anspie­lun­gen, indi­rekte Sprech­akte etc.).

Im zwei­ten Schritt wer­den alle unter­such­ten Phä­no­mene mit­tels quan­ti­ta­ti­ver Ana­ly­sen in ihrer Breite erforscht. Ziel des Pro­jek­tes ist es, Sprach­ge­brauchs­mus­ter anti­se­mi­ti­scher Äuße­run­gen so zu kate­go­ri­sie­ren, dass sie in Algo­rith­men über­führt wer­den kön­nen, die auf die­ser Basis trai­niert wer­den, anti­se­mi­ti­sche Äuße­run­gen auto­ma­tisch zu erken­nen.

Diese Stelle wird dem For­schungs­team für Deutsch­land zuge­ord­net.

Die Auf­ga­ben der Stelle umfas­sen im Ein­zel­nen:

  • die qua­li­ta­tive lin­gu­is­ti­sche Inhalts­ana­lyse von Social Media-Kom­men­ta­ren und Ana­lyse von Bild­ma­te­rial und Text-Bild-Rela­tio­nen in Bezug auf anti­se­mi­ti­schen Gehalt
  • die Anwen­dung quan­ti­ta­ti­ver lin­gu­is­ti­scher Metho­den auf das Social Media-Kor­pus (der Fokus liegt auf den qua­li­ta­ti­ven Ana­ly­sen)

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen

Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) und Pro­mo­tion in den Fächern Lin­gu­is­tik, Ange­wandte Lin­gu­is­tik oder Sozial- und Geschichts­wis­sen­schaf­ten.Kennt­nisse bzw. Vor­ar­bei­ten in fol­gen­den Berei­chen sind erwünscht:

  • Prag­ma­lin­gu­is­tik
  • Kor­pus­lin­gu­is­tik
  • Bild­ana­lyse, Semio­tik, Mul­ti­modale Kom­mu­ni­ka­tion
  • Dis­kurs­ana­lyse (CDA)
  • Medien- und/oder Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaf­ten
  • Digi­tal Huma­nities
  • Argu­men­ta­ti­ons­theo­rie

Kennt­nisse der Erschei­nungs­for­men des Anti­se­mi­tis­mus in Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart sind erwünscht.Erfah­run­gen im Umgang mit der Soft­ware MAX­QDA sind von Vor­teil.Neben fach­li­cher Exper­tise sind exzel­lente Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Team­fä­hig­keit von­nö­ten.

Ver­hand­lungs­si­chere Deutsch­kennt­nisse sowie sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift sind erfor­der­lich, gute Fran­zö­sisch­kennt­nisse von Vor­teil.

Beschäftigungsbedingungen

  • Stand­ort: Charlottenburg, Berlin (Berlin, Deutschland)
  • Kategorie: Graduierten-StelleWiss. Mit­ar­bei­ter*in
  • Kate­go­rie (TU Berlin): Wiss. Mit­ar­bei­ter*in ohne Lehr­auf­ga­ben
  • Dauer: befris­tet bis 31.07.2023
  • Stellenumfang: 65 %
  • Be­ginn frühes­tens: Frühest­mög­li­ch
  • Ver­gü­tung: Entgeltgruppe E13

Hin­wei­se zur Be­wer­bung

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen ohne Bild (Moti­va­ti­ons­schrei­ben von einer Seite, CV, inkl. einem Ver­zeich­nis eige­ner Vor­ar­bei­ten, falls vor­han­den) in einem PDF-Doku­ment sowie einer rele­van­ten Aus­wahl der Vor­ar­bei­ten (auch unver­öf­fent­lichte – z.B. Stu­di­en­ab­schluss­ar­bei­ten) jeweils als ein­zelne PDF aus­schließ­lich per E-Mail an sekretariat@asf.tu-berlin.de

.Unter die­ser Email kön­nen auch zusätz­li­che Aus­künfte zu der Stelle erteilt wer­den.

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber*in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den. Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann. Daten­schutz­recht­li­che Hin­weise zur Ver­ar­bei­tung Ihrer Daten gem. DSGVO fin­den Sie auf der Web­seite der Per­so­nal­ab­tei­lung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/ oder Direkt­zu­gang: 214041.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Deadline : 09.10.2020

Referenznummer: I-575/20

Orte

  • traße des 17. Juni 150/152
    Berlin, Germany (10623)

Daten

  • Freitag, 09. Oktober 2020

Schlüsselwörter

  • linguistics 2.0

Informationsquelle

  • Daniel Palm
    courriel : palm [at] agentur-bildung [dot] de

Zitierhinweise

« Five research assistant positions for the project "Decoding Antisemitsm" », Stipendien, Preise und Stellenangebote, Calenda, Veröffentlicht am Mittwoch, 30. September 2020, https://calenda.org/804452

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