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Welche politische Bildung für welche Demokratie?

Quelle éducation à la citoyenneté pour quelle démocratie ?

What education in citizenship for what democracy?

Transnationale Perspektiven vom 19. bis 21. Jahrhundert

Perspectives transnationales du XIXe au XXIe siècle

Transnational perspectives from the 19th-21st century

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Veröffentlicht am Donnerstag, 19. November 2020 bei Céline Guilleux

Zusammenfassung

Welchen Bürger, welche Bürgerin für welche Demokratie? Wie lassen sich der Einzelne, die Einzelne und das Kollektiv zueinander in Verbindung setzen? Wie kann die politische Bildung gefördert werden, ohne ihre Inhalte vorzuschreiben? Geht es darum, die Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen für das demokratische Projekt mit all seinen Unvollkommenheiten zu gewinnen oder die Kritik desselben und damit die politische Emanzipation zu fördern? Um die verschiedenen Antworten auf diese demokratische Herausforderung zu historisieren, bringt die Tagung Fachleute aus verschiedenen Ländern und Disziplinen wie Geschichte, Philosophie, Erziehungswissenschaften, Politikwissenschaften und Soziologie zusammen.

Inserat

Präsentation

Welchen Bürger, welche Bürgerin für welche Demokratie? Mit der schrittweisen Ausweitung des Wahlrechts und von dem Moment an, als sich die Politik ohne die Wählerschaft nicht mehr denken ließ, haben Stimmen aus Philosophie, Politik und Pädagogik, Aktivisten und Aktivistinnen sowie Bürgerinnen und Bürger unterschiedliche Herangehensweisen an die Frage der politischen Bildung vorgeschlagen. Ihre Überlegungen reichten von der Entwicklung einer „demokratischen politischen Kultur“, über „republikanische Werte“ („valeurs républicaines“) bis hin zur Idee der Emanzipation „von unten“ und spiegelten sich sowohl in der Schule als auch in Praktiken aus der Zivilgesellschaft. In den Geistes- und Sozialwissenschaften werden diese theoretischen und praktischen Beiträge zur Frage des Bürger-Seins meist als eigenständige Fallstudien konzipiert, die oft in nationalen und geschlossenen Kontexten gedacht werden. Dabei sind sie mit immer wiederkehrenden Fragen verbunden: Wie lassen sich der Einzelne, die Einzelne und das Kollektiv zueinander in Verbindung setzen? Wie kann die politische Bildung gefördert werden, ohne ihre Inhalte vorzuschreiben? Geht es darum, die Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen für das demokratische Projekt mit all seinen Unvollkommenheiten zu gewinnen oder die Kritik desselben und damit die politische Emanzipation zu fördern? Um die verschiedenen Antworten auf diese demokratische Herausforderung zu historisieren, bringt die Tagung Fachleute aus verschiedenen Ländern und Disziplinen wie Geschichte, Philosophie, Erziehungswissenschaften, Politikwissenschaften und Soziologie zusammen.

Organisationskomitee

  • Zoé Kergomard (Deutsches Historisches Institut Paris),
  • Olivier Lamon (université de Neuchâtel)

Wissenschaftlicher Beirat

  • Delphine Campagnolle (Musée National de l’Éducation),
  • Olivier Christin (université de Neuchâtel/CEDRE),
  • Julian Culp (American University of Paris),
  • Nathalie Dahn-Singh (université de Lausanne), Yves Déloye (Sciences Po Bordeaux),
  • Charles Heimberg (université de Genève),
  • Patricia Legris (université Rennes 2),
  • Sonja Levsen (Universität Freiburg),
  • Jean-Paul Martin (université Lille III),
  • Aurélie de Mestral (université de Genève),
  • Ewa Tartakowsky (Institut des Sciences sociales du Politique),
  • Laurent Trémel (Musée National de l’Éducation),
  • Philipp Wagner (Universität Halle)

Partners

American University of Paris, La Boite à histoire, Musée national de l’Éducation (Réseau Canopé, Rouen), Science Po Bordeaux, Université franco-allemande

Programm und Abstracts

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Peut-on apprendre la démocratie? Perspectives transnationales, XIXe-XXIe siècles

Anmeldung

Kategorien

Orte

  • 8 rue du Parc-Royal
    Paris, Frankreich (75003)

Daten

  • Mittwoch, 25. November 2020
  • Donnerstag, 26. November 2020
  • Freitag, 27. November 2020

Kontakt

  • Zoé Kergomard
    courriel : zkergomard [at] dhi-paris [dot] fr

Informationsquelle

  • Nina Régis
    courriel : nregis [at] dhi-paris [dot] fr

Zitierhinweise

« Welche politische Bildung für welche Demokratie? », Kolloquium , Calenda, Veröffentlicht am Donnerstag, 19. November 2020, https://calenda.org/818567

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